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Saarbrücken - Zerbissene Kabel, zerfetztes Dämmmaterial: Wenn Marder wüten, kann das für Autofahrer teuer werden. Besonders im Frühjahr zur Paarungszeit steigt die Zahl der Schäden. Denn wittern die Männchen Duftspuren anderer Marder in ihrem Revier, werden sie aggressiv und zerbeißen, was ihnen zwischen die scharfen Zähne kommt - auch in den Motorräumen von Autos. So wurden laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im Jahr 2010 insgesamt 228.000 Marder-Schäden mit einem Gesamtvolumen von rund 60 Millionen Euro beglichen. Was sich tun lässt und wie man sich absichern kann, erklärt CosmosDirekt.
Hundertprozentig wirksame Maßnahmen gegen Marderangriffe gibt es nicht. Ob Katzenhaare, Toilettensteine oder sogar Elektroschock-Geräte: Gegenmittel wie diese sollen angeblich helfen, bringen jedoch nicht viel. Am besten ist: Damit nach einem Marder-Schaden (an Ihrem Auto oder an einem Auto in der Nähe Ihres Kfz) nicht sofort ein weiterer Marderangriff folgt, sollten Sie den Motorraum Ihres Wagens von einem Fachmann waschen lassen, um mögliche Marder-Duftmarken dauerhaft zu entfernen.