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Stuttgart - Die größte Rentenerhöhung seit langem ist beschlossene Sache. Wie die Bundesarbeitsministerin Mitte Mai ankündigte, werden die Renten zum 1. Juli in den westlichen Bundesländern um 2,18 Prozent und in den östlichen Ländern um 2,26 Prozent steigen. "Bei näherem Hinsehen gibt es jedoch einiges, das diese gute Nachricht trübt. Zum einen kann die Rentenerhöhung die Inflationsrate von derzeit 2,3 Prozent nicht ausgleichen. Zum anderen wächst für heutige Beitragszahler die Gefahr, im Alter zu verarmen", sagt Andreas Essig, Vorstand beim Stuttgarter Finanzdienstleister Mandavi Group AG.
Erst kürzlich hat die Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit in Europa (OECD) darauf hingewiesen, dass das deutsche Rentensystem Altersarmut begünstige. Die Altersbezüge seien hierzulande besonders eng an die Beiträge gekoppelt, und es gebe anders als etwa in Frankreich oder Skandinavien keine Umverteilung zugunsten ärmerer Rentner. Das lasse das Armutsrisiko vor allem für Geringverdiener und für Menschen mit einer lückenhaften Erwerbsbiografie steigen. "Um ihren Lebensstandard beizubehalten, brauchen Rentner etwa 70 bis 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens", erklärt Andreas Essig. Wie hoch die gesetzliche Rente ausfallen wird, erfahren Beitragszahler aus der jährlichen Information der Deutschen Rentenversicherung. Selbst wenn dort eine stattliche Summe stehen sollte, gibt es Faktoren, die den Betrag mindern: Erstens sinkt mit den Jahren die Kaufkraft des Geldes. Zweitens werden Rentner künftig stärker besteuert als bisher. Drittens müssen sie von der Bruttorente noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung entrichten.
Beitragszahler sollten deshalb möglichst früh überlegen, wie sie die verbliebene Rentenlücke schließen können. Ob dafür ein Riester- oder Rürup-Vertrag, eine betriebliche Altersvorsorge, eine private Rentenversicherung oder eine Immobilie am besten geeignet ist, hängt von der privaten und finanziellen Situation des Einzelnen ab. "Auf die Frage nach der besten Altersvorsorge gibt es nur individuelle Antworten. Ein guter Berater macht sich ein umfassendes Bild von den Lebensumständen, den finanziellen Voraussetzungen und der Risikobereitschaft seines Kunden und entwickelt mit diesem gemeinsam ein Vorsorgekonzept", sagt Andreas Essig von der Mandavi Group AG. Mehr Informationen über die Herangehensweise und die Angebote der Mandavi Group AG finden sich auf der Websitewww.mandavi-group.com
Über die Mandavi Group AG
Die Mandavi Group AG mit Hauptsitz in Stuttgart ist ein Finanzdienstleister für ganzheitliche steueroptimierte Vermögens- und Altersvorsorgelösungen. Zu den Kernkompetenzen der Mandavi Group zählen eine umfassende Beratung bei integrierten Vermögens- und Altersvorsorgelösungen unter Berücksichtigung der jeweiligen Lebenssituation und individueller steuerlicher Aspekte.